• Calostat

Hochleistungsdämmplatten

CALOSTAT® ist ein für den Bausektor speziell entwickeltes Dämmmaterial. Das Leichtbauelement beinhaltet weder Fungizide, Algizide noch Pestizide.Es verhält sich reaktionsneutral zu anderen Verbundwerkstoffen, hemmt die Schimmelbildung, ist fogging-frei und im Unterschied zu den meistenmarktgängigen fossilen Dämmmaterialien recyclingfähig.

Die hervorragenden Dämmeigenschaften von CALOSTAT® sind nutz- und spürbar. Die Wärmeleitfähigkeit mit λ= 0,019 W/(mK) liegt deutlich niedriger als bei herkömmlichen Dämmstoffen. Bauteile und -stoffe, die mit CALOSTAT® kombiniert werden, erhalten beste Dämmwerte. Eine optimale Raumausnutzung bei gleichzeitig besten Wärmedämmeigenschaften auf rein mineralischer Basis, ist das Beste, das einem Gebäude passieren kann. Für die Menschen, die die Gebäude nutzen, ist ein behagliches und authentisches Wohnklima – Ästhetik inklusive – ein fast unschätzbarer Wert.

Handhabung CALOSTAT®

CALOSTAT Heben

CALOSTAT® ist für die flächige Druckbelastung geeignet. Zugbelastungen, die durch Anheben entstehen, sollten vermieden werden. Entsprechend wird empfohlen, beim Bewegen einzelner Platten eine geeignete Unterstützung, wie z. B. eine flächige Unterdruck-Saugvorrichtung oder eine feste Unterlage, zu benutzen.

Heben

CALOSTAT Kleben

Die Verklebung von CALOSTAT® ist beispielsweise mit Klebern auf der Basis von 2-Komponenten-Acrylharz (vgl. FK-fix® C der Firma FK-Chem GmbH & Co. KG), mit silanmodifizierten Polymeren (vgl. Flächen-Kleber 645 der Firma Ramsauer) sowie 1-Komponenten-Hybridkleber, wasser- und lösemittelfrei, möglich. Nach einer thermischen Aktivierung der Oberfläche bei ca. 600 °C kann bei CALOSTAT® auch mit Wasserglasklebern gearbeitet werden.

Grundsätzlich gilt für das verklebte Bauelement: Die mechanische Beanspruchung im Dämmstoff CALOSTAT® ist niedrig zu halten. Es wird empfohlen, die Verklebung nur als Montagehilfe anzusehen. Beim Einsatz von CALOSTAT® in der Sandwichbauweise müssen sämtliche Scher- und Zugkräfte durch die Verankerung der Deckschichten miteinander übernommen werden.

Kleben

CALOSTAT – Mechanische Befestigung

Für die mechanische Befestigung von CALOSTAT® eignen sich Dübel mit großen Dübel-Tellern. Entsprechende Empfehlungen der Firmen EJOT Baubefestigungen GmbH und Hilti Deutschland AG sind auf Anfrage zu erhalten.
CALOSTAT® kann mit jedem handelsüblichen Bohrer bearbeitet werden. Sofern der Dämmstoff auf einer festen, ebenen Unterlage liegt, kann er auch mit einem spitzen Gegenstand einfach durchstoßen werden. Zur Minimierung des Wärmebrückeneffekts im Stoßbereich der Platten wird eine zweilagige Montage von CALOSTAT® empfohlen. Für die Anbringung an eine vertikale Fläche kann die untere Lage CALOSTAT® zunächst als Montagehilfe an der Wand verklebt und anschließend die zweite Lage mechanisch mit Dübeln fixiert werden.

Mechanische Befestigung

CALOSTAT – Mechanische Bearbeitung

Zum Fräsen von CALOSTAT® eignet sich beispielsweise ein 6-mm-Hartmetallfräser (2-scheidig). CALOSTAT® kann mit jeder handelsüblichen Säge mit einem Standardsägeblatt für Holz gesägt werden. Ein besseres Ergebnis wird jedoch mit einem Sägeblatt für Hartmetalle erzielt. Wird mit einem Messer oder Cutter geschnitten, sollte eine Führungsschiene angelegt werden. Gute Ergebnisse für die Bearbeitung von CALOSTAT® werden auch mit einer Wasserstrahlschneidemaschine erzielt. Beim Bohren, Fräsen und Sägen ist ein ausreichender Staubabzug erforderlich.

CALOSTAT – Mechanische Belastung

CALOSTAT® erreicht gemäß Zulassung durch das DIBt eine Druckfestigkeit von mindestens 65 kPa nach DIN EN 826. Auch für Böden mit geringerer Belastung, wie Hohlraumböden, ist CALOSTAT® optimal. Hier erfüllt der Dämmstoff neben der guten Wärmedämmung auch die hohen Ansprüche an den Brandschutz.

Druck- belastung

Calostat News

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Produktinformationen


Calostat [PDF]

Technische Informationen

Calostat-Technik [PDF]